Warum bin ich Unternehmer geworden?
- Samy Liechti
- 24. März 2024
- 2 Min. Lesezeit
Um schnell reich zu werden - sicher nicht.
Schon als Student habe ich mich gefragt, was die Menschen antreibt. Geld ist es nicht oder nur indirekt. Geld ist - meistens - das Ergebnis von Erfolg und Erfolg ist das Ergebnis von Leistung.
Warum ist der Einzelne bereit, mehr zu leisten und die Extrameile zu gehen? Was ist der Antrieb, die Motivation? Mein Fazit:
1️⃣ Status
Der Chef ist jemand. Er hat den besten Parkplatz. Jeder kennt ihn. Ohne ihn läuft nichts. Er hat das letzte Wort. Wenn er spricht, hören ihm alle zu. Nicht weil er etwas zu sagen hat, sondern weil man ihm zuhören muss. Er hat einen Titel und wird hofiert. Allzu oft sehe ich, dass der Status von der Funktion und nicht von der Person abhängt.
Er neigt dazu, Entscheidungen zu treffen, die auch ihm dienen und nicht nur der Sache.
2️⃣ Macht
Der Chef hat das letzte Wort und damit die Entscheidungsgewalt. Er kann über andere bestimmen und lässt sie das auch spüren. Kontrolle auszuüben gibt ihm ein gutes Gefühl. Er sucht sich seinesgleichen, um seine Macht auszubauen.
Er neigt dazu, Entscheidungen zu treffen, die seine Macht zementieren, erst dann geht es weiter. Dazu umgibt er sich mit Menschen, die ihn nicht in Frage stellen.
3️⃣ Freiheit
Freiheit bedeutet auch, seinen Werten treu zu bleiben und sich nicht verbiegen zu müssen. Freiheit bedeutet auch, Herr über seinen Tagesablauf zu sein. Freiheit bedeutet auch, sich die Menschen um sich herum selbst aussuchen zu können. Das schafft Raum für neue Ideen und Projekte. Diese setzt man auf seine Art und Weise um. Das eröffnet viele Möglichkeiten. Der Nachteil ist aber, dass oft Strukturen fehlen und die Orientierung schwieriger wird.
Der Freiheitsliebende fühlt sich dem Ziel verpflichtet, nicht der Organisation oder den Normen.
Für mich steht die Freiheit ganz klar im Vordergrund, deshalb bin ich Unternehmer geworden.

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